Grace Kelly & Band (USA)

The New Grace Kelly, A Young Jazz Star

Sie spielt Jazz-Festivals in Spanien, tourt nach Singapur, verkauft Alben auf iTunes und hat bereits mit zahlreichen Jazz-Legenden gespielt - und sie ist gerade erst 16 Jahre geworden. Grace Kelly ist eine der talentiertesten jungen Saxofonisten unserer Zeit. Erstaunlicherweise hat sie schon mit vielen bemerkenswerten Musikern, wie Lee Konitz, Ann Hampton Callaway, Jerry Bergonzi, John Lockwood, Yoron Israel, Terri Lyne Carrington, Chris Potter, Adam Rogers, Christian Scott, Harold Mann, Esperanza Spalding, Doug Johnson, Ken Berman, Peter Kontrimas, Paul Broadnax und Bill und Bo Winiker zusammengespielt oder Tonträger aufgenommen.

Grace Kelly ist als Saxofonistin, Sängerin, Komponistin und Arrangeurin eine Sensation. Sie stammt aus Brookline - Massachusetts, begann mit 10 Jahren ihr Saxofon - Studium und nahm mit 12 Jahren ihre erste CD auf. Nun mit 16 Jahren hat sie bereits 5 Alben eingespielt und ist regelmäßig Gast bei Studioaufnahmen sowie Live Konzerten unter anderem von Lee Konitz, Phil Woods, Dave Brubeck, Wynton Marsalis, Harry Connick Jr. und Dianne Reeves.

Als Grace Chung wurde sie am 15. Mai 1992 in Wellesley, Massachusetts als Tochter koreanischer Eltern geboren. Nach der Scheidung ihrer Eltern zog Grace im Alter von zwei Jahren mit ihrer Mutter nach Brookline, MA. Graces Mutter heiratete im Jahr 1997 Robert Kelly und Grace trägt seither den Namen Grace Kelly.

Sie begann mit einer klassischen Klavierausbildung am Klavier fühlte sich aber schnell zum Jazz hingezogen. Sie wollte ihre eigene Melodien schreiben und so komponierte sie bereits mit sieben Jahren ihren ersten Song "On My Way Home".

Grace erhielt sehr früh ein Stipendium für das renommierte Berklee College of Music. Mit 14 Jahren studiert sie Saxofon bei Lee Konitz, Jerry Bergonzi, und Allan Chase. Parallel zu ihrem Studium bereist sie die Welt und begeistert mit ihrem Talent auf renommierten Bühnen wie der Carnegie Hall, dem Birdland, Dizzy´s Club Cocoa Cola in den USA auf dem Pori Jazzfestival, dem Nisville Festival oder Jazz Baltica Festival in Europa und dem Seoul International Jazzfestival in Asien. 2007 spielte Grace Kelly als special guest artist für zwei Konzerte mit Keith Lockhart und den Boston Pops. Dabei wurde ihre preisgekrönte Komposition "Evrey road I walked", arrangiert für Orchester und Streicher mit Diane Reeves und dem Boston Pops Orchestra erstmals aufgeführt.

Eine Vielzahl von Medien-Auftritten, wie auch Interviews, Feature und Radioaufzeichnungen (TV4 CBS, Fox 25 News, NECN, EBS Radio; LA Times, Downbeat, Jazziz, Jazz Times, Jazztitek, Chosun Daily News, Boston Globe, Washington Post) haben die junge Künstlerin bekannt gemacht. Dazu gehört auch ein Dokumentarfilm unter dem Titel "Delta Rising" mit Willie Nelson und Morgan Freeman. Grace Kelly ist in den DOWNBEAT CRITICS POLL „Rising Star“ am Alt Saxofone. Grace selbst sagt zu ihrer Karriere:: "Ich will nur meine Musik mit so vielen Leuten wie möglich spielen, in der Hoffnung, dass meine Zuhörer mit meiner Musik Freude und Vergnügen teilen.". Und die Musikerin Ann Hampton Callaway prognostiziert: - „Es ist nicht abzusehen, wie weit dieses Wunderkind mit seinen grenzenlosen Möglichkeiten und ihrem umfangreichen Talente gehen wird – aber es ist sicher, dass alle Hörer die Grace auf ihrem musikalischen Weg entdecken werden, dieses Erlebnis in ihrem Herzen annehmen werden“ -.

Mit Grace Kelly kommt eine Vertreterin einer ganz neuen Generation des weiblichen Jazz zum Festival „Women in Jazz“

Besetzung:
Grace Kelly - Vocals/Saxphone/Composer
Ingrid Jensen - Trompete
Doug Johnson - Piano
Jordan Perlson - Drums
Evan Gregor - Bass

Solveig Slettahjell & Band (N)

Slow Motion

"Die neue Stimme am nordischen Jazzhimmel…" Wenn ihr jemand dieses Kompliment macht, wird Solveig Slettahjell einfach nur verlegen. Nach dem norwegischen Grammy, dem Spellemannsprisen, den sie im Jahr 2001 bekommen hat, kam der Durchbruch für Solveig. In Norwegen ist sie schon ein Star. I hren Job als Dozentin an der Musikakademie in Oslo will sie aber trotzdem nicht aufgeben. Ihre ganz spezielle Art, durch Dehnung der Melodien völlig verborgene Untertöne heraus zu kitzeln, bleibt ihr Markenzeichen.

Solveig Slettahjell wurde am 2. April 1971 in Bærum nahe Oslo geboren, verbrachte ihre Kindheit jedoch in Orkanger, einer Kleinstadt in der Nähe von Trondheim. Als Tochter eines Pastors kommt sie bereits in frühen Jahren mit Musik in Berührung und singt schon im Alter von sieben Jahren in einem Chor. Sie wird Schülerin eines musisch ausgerichteten Gymnasiums in Trondheim, spielt Klavier und singt. Früh entscheidet sie sich für Jazz und studiert bei der bekannten norwegischen Jazzsängerin Sidsel Endresen.

Ein Jazzduo mit Håkon Hartberg (p), musikalische Experimente zwischen Country, Folk und Jazzstandards bis hin zu moderner Musik von Prince und Tom Waits und die ersten eigenen Kompositionen im Soul- und Funkbereich, umgesetzt mit der Band Squid begleiten ihre Suche nach einem eigenen musikalischen Profil. Entscheidend für ihre weitere musikalische Entwicklung ist ihre Mitarbeit im experimentellen norwegischen Vokal-Quartett Kvitretten mit den Sängerinnen Eldbjørg Raknes, Kristin Asbjørnsen und Tone Åse. Mit Eigenkompositionen und zeitgenössischen Stücken norwegischer Jazzmusiker touren sie in Skandinavien und Deutschland. In dieser Zeit entstehen auch die beiden Alben "Everything turns" (1999) sowie "Kloden er en snurrebass som snurrer oss" (2002) zusammen mit dem norwegischen Dichter Torgeir Rebbolledo Pedersen.

Eine neue musikalische Phase beginnt 2000 mit der Gründung ihrer eigenen Band "Slow Motion Quintet" mit Mats Eilertsen (Bass) Sjur Miljeteig (tp), Per Oddvar Johansen (dr) und dem Pianisten und Arrangeur Morten Qvenild. Mittels karg wirkender Arrangements und sehr langsamer Tempi verleihen sie bekannten Standards, insbesondere Balladen, eine ganz eigene Note. Mit einem von der Kritik hoch gelobten Auftritt bei der Jazz Baltica in Salzau (2004), ihrer im gleichen Jahr veröffentlichten CD "Silver" und einem Plattenvertrag bei dem Jazzlabel ACT gelingt ihr der musikalische Durchbruch in Europa. Mit den folgenden CDs „Pixiedust“ (2005) und „Good Rain“ (2006) wird das Klangbild moderner und die Band setzt vermehrt auf Eigenkompositionen auch von Solveig Slettahjell. Der Titel des neuen Albums der norwegischen Sängerin Solveig Slettahjell "Domestic Songs", häusliche Lieder, ist wörtlich zu verstehen. Die CD entstand im Wohnzimmer der Sängerin.

Ein Kritiker schreibt: „Die Heiligsprechung dieser Frau ist mir ein Rätsel, aber tatsächlich würde nur ein Idiot wagen, der unaussprechlichen Slettahjell eine schlechte Kritik zu schreiben. Um die Norwegerin und ihre Jungs im Slow Motion Quintet ist ein Kult ausgebrochen. Dank großartiger Festivalauftritte (z. B. beim „Königstreffen“ in Salzau), hat sie sich im vokalen Jazz auf europäischer Bühne etabliert und gilt sogar als künstlerisch äußerst anspruchsvoll. Sehr spärlich oder sollten wir sagen "zurückhaltend" fällt die instrumentale Begleitung aus, die der Langsamkeit dieser Musik einerseits ihren Anstrich gibt, anderseits die eindrucksvolle Stimme Slettahjells in den Vordergrund spielt. Solveig ist mit ihrer märchenhaften Musik wie ein Wesen aus einer anderen Welt. Von der Langsamkeit, mit der sie ihre Jazzstücke singt, spürt man im normalen Leben allerdings nichts“.

Besetzung:
Solveig Slettahjell - piano and vocals
Sjur Miljeteig - trumpet
Even Helte Hermansen - guitar
Jo Berger Myhre - bass
Per Oddvar Johansen - drums

Diva Jazz Orchestra (USA)

"No Man's Band"

Dynamisch, swingend, mit sensationellen instrumentalen Qualitäten und erheblichem musikalischen Know How: Das ist das Diva Jazz Orchestra, ein Ensemble von fünfzehn versierten Musikerinnen, die nur zufällig alle Frauen sind. Das sagen sie jedenfalls mit einem ironischen Blick auf manche, die Klischees bedienende Frauen-Bands. 1993 in New York gegründet, spielt das Ensemble mit herausragenden Solistinnen einen präzisen und vitalen Sound und begeistert damit Publikum und Fachwelt gleichermaßen. In einem harten swingenden Erscheinungsbild spiegeln sich zum einen die großen Big Bands der Swing Area, wie Count Basie, Woody Herman, Buddy Rich und Stan Kenton, zum anderen aber auch die progressiven Harmonien der Gegenwart wieder. Unter den bemerkenswerten Komponisten und Arrangeuren des Repertoires der Band finden sich Michael Abene, Jerry Dodgion, John McNeil, Tommy Newsom, Ellen Rowe und Scott Whitfield.

Das Repertoire der Diven beinhaltet Standards wie Lionel Hampton's "Air Mail Special", Duke Ellington's "Caravan" und "In A Sentimental Mood", Benny Goodman's "Stomping At The Savoy", Hoagy Carmichael's "Stardust" und beeindruckende Originalarrangements und Kompositionen wie "Three Sisters and a Cousin" eine zeitgemäße Antwort auf die klassische Variante "Four Brothers", welches Jimmy Giuffre für die Woody Herman Band schrieb.

Schlagzeugerin und Leiterin Sherrie Maricle: „Wir führen die Tradition, die von den legendären Big Bands der Vergangenheit initialisiert wurde, weiter. Wir fühlen uns berufen, Big-Band-Musik lebendig zu halten, weil es unsere Passion ist." 2006 zeichnete die Jazz-Bibel Downbeat sie als eine der besten Big-Band weltweit aus. Sie spielten auf den international wichtigen Festivals und begleiteten unter anderem DeeDee Bridgewater, Nancy Wilson und Joe Williams. Die neue CD "Live at Dizzy’s Club Coca-Cola" im Lincoln Jazz Center New York zeigt die Divas in Top-Form, und so darf man sich auf ein grandioses Set der Powerfrauen aus New York freuen.

Jazz Time schrieb über die Band: “The band punched, kicked, roered and swung with a disciplined abandon and an unaffected joie de vivre”

Besetzung:
Sherrie Maricle (drums)
Sharel Cassity, Lynn Gruenewald (alto sax)
Janelle Reichman, Roxy Coss (tenor sax)
Lisa Parrott (bari sax)
Tanya Darby, Jami Dauber, Carol Morgan, Amy Moran (trumpet)
Deborah Weisz, Sara Jacovino (trombone)
Leslie Havens (bass trombone)
Chihiro Yamanaka (piano)
Noriko Ueda (bass)

Lisa Bassenge & Band (D)

JUNIMOND

Ihr Name ist in der Berliner Szene mittlerweile ein Synonym für eigenwillige Neuinterpretationen – besonders beim Austoben in neuen Metiers zeigt Lisa Bassenge ausgiebig, was sie kann. Stets mit dem Gespür für das Passende ausgestattet, ohne sich dabei in eine Schublade sperren zu lassen, bleibt sie sich selber treu und trifft somit den Zeitnerv.

Mit 14 Jahren entdeckte Lisa Bassenge Jazz als verlässliche Lebenshilfe im Plattenschrank ihrer Mutter und mit 16 fing sie an zu singen. Es folgte ein Gesangsstudium bei Judy Niemack an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Hier lernte sie auch Paul Kleber kennen, der seither zu einem beständigen Begleiter bei fast allen musikalischen Projekten wurde. 1995 gründete sie mit ihm das Lisa Bassenge Trio, später das Ensemble „A little Loving“. Heute hat sie mittlerweile 11 Platten mit verschiedenen Projekten herausgebracht. Neben Eigenkompositionen covert die Sängerin oft gezielt Titel aus dem Popbereich. Zu ihren interessantesten Interpretationen zählen Rio Reisers „Junimond“ und ein Duett „Wir machen Musik“ mit der legendären Ilse Werner. Mit ihren verschiedenen musikalischen Projekten spielt sie in ganz Europa. Tourneen führten Sie nach Thailand und Vietnam.

2008 erschien die CD „Won’t be home tonight (live)“ – Lisa Bassenge arbeitet “live” und in Quartett-Besetzung. Die Kritik schreibt: „Das Ende des Jazz wird ja häufiger betrauert. Gerade wenn man von Sängerinnen spricht. Lisa Bassenge geht es da nicht anders als Billie Holiday zu ihrer Zeit, die auch keinen Wert darauf legte, ihre Songs mit technisch beeindruckenden Scat-Koloraturen zu verwässern. Aber zu den Stärken der großen Sängerinnen gehört es auch schon immer, dass sie sich darum den Kopf nicht zerbrechen, wie ihre Musik in den Schubladensystemen der Kenner, Kritiker und Jazzpolizisten abgelegt wird. Hauptsache: Musik, und gut, also eindringlich, intensiv, mitreißend... Diese Sängerin: mit untergründiger Schärfe und einem dunklen, bauchigen Knurren nähert sie sich ein paar Schritte dem Rhythm & Blues der Neville Brothers, verpflanzt den harten Rock von AC/DC in einen JukeJoint der Südstaaten und surft ohne Zögern auf den Schaumkronen des Sugababes-Covers „Overload“. Lisa Bassenge bleibt in Bewegung“.

Neben Ihren eigenen Projekten arbeitete Lisa Bassenge mit Künstlern und Bands wie Nicola Conte, Xavier Naidoo, Demba Nabé (aka Boundzound), Stuart Staples von den Tindersticks, Max Goldt und der WDR Bigband zusammen. Sie ist Frontfrau der deutschen Band Nylon und der NuJazz-Formation Micatone.

Besetzung:
Lisa Bassenge - Gesang
Paul Kleber - Bass
Kai Brückner - Gitarre
Bene Aperdannier - Piano
Rainer Winch - Schlagzeug

Pitch The Fork (USA/D) meets Deirdre Cartwright (UK)

„Über Grenzen“

Nach dem Trio „WitchCraft“ kommt nun zum zweiten Mal eine „all female-jazz-band“ aus Deutschland zum Festival „Women in Jazz“. Im Oktober 2001 haben sich sechs Musikerinnen zur Band „pitch the fork“ zusammengefunden. Im Mittelpunkt des Repertoires steht die Interpretation ausgewählter Jazz-Standards, sowie Stücke aus dem Jazz-Fusion-Bereich. Moderner Jazz, Jazzstandards, Eigenkompositionen aber auch Adaptionen aus dem Popbereich bilden das abwechslungsreiche Programm. So befinden sich im Repertoire finden sich musikalische Bearbeitungen des Sting -Titels „Bourbon Street“', „I'm in the mood of love“ von Ella Fitzgerald, „Big City“ von Shirley Horn und „Caravan“ von Duke Ellington.

Die Erfahrungen der einzelnen Musikerinnen aus den verschiedensten musikalischen Bereichen – Blues, Pop, Folk, Klassik und Jazz – bestimmen die Spielkultur. Das perfekte Zusammenspiel der sechs Frauen wurde durch den markanten Gesang von der in Deutschland ansässigen amerikanischen Sängerin April King ergänzt. Durch ihre Bühnenpräsenz, ihre Power und Spielfreude gelingt es den Musikerinnen von „pitch the fork“, ihren Spaß am Jazz zu vermitteln. 2007 wurde die erste CD unter dem Titel „Meet Us Here“ veröffentlicht.

Als special guest kommt die 1956 in London geborene Bandleaderin, Gitarristin und Komponistin Deidre Cartwright mit Pitch The Fork nach Halle. Deidere Cartwright gilt als “one of Britain’s premier jazz guitarists” und wurde in den 80er Jahren durch die BBC Serie „Rockschool“ bekannt, die Woche für Woche in Großbritannien von zwei Millionen Zuschauern gesehen und später sogar weltweit ausgestrahlt wurde. Cartwright war Mitglied der weiblichen Fusion-Band „Guest Stars“, später arbeitete sie mit Musikern, wie Ian Shaw, Carol Grimes, Annie Whitehead und Tal Farlow. Mit ihrem eigenen all-female-jazz-quartett produzierte sie "Noizy Jazz".

‘If there is a more complete guitarist in contemporary music than Deirdre Cartwright- I’d like to know who it is.’ Dave Gelly, Observer April 2008

Besetzung:
Thea Florea – Schlagzeug
Maria Schmitt – Bass
Konny Kopf – Piano
Megumi Roth – Trompete
Doris Hebauf – Saxophon
April King – Gesang

Gastmusikerin
Deirdre Cartwright (London) – Gitarre

Saskia Laroo (NL)

"Lady Miles of Europe"

Diese groovige Trompeterin hat Klasse! Vom traditionellen Jazz kommend feiert das attraktive Energiebündel mit unglaublichem Potential in Europa und den USA riesen Erfolge. Das amerikanische Publikum und die Presse haben Saskia Laroo als „Lady Miles of Europe“ gefeiert. Mit ihrem Hip-Hop-Jazz-Programm und ihrer funky Band bringt die Trompeterin jeden Konzertsaal zum kochen.

Saskia Laroo wurde am 31. Juli 1959 in Amsterdam geboren. Mit acht Jahren begann sie Trompete zu spielen. Nach einem kurzen Mathematikstudium in Amsterdam startete sie ihre Musikkarriere. Sie arbeitete intensiv in verschiedenen Gruppen, spielte vor allem am Kontrabass und legte später ihren Focus auf Trompete. Sie spielt in Dixieland-Bands, experimentiert und legt Ihr erstes Album unter dem Titel „It’s Like Jazz“ für ihr eigenes Label LAROO vor. Bereits auf dem zweiten Album „Bodymusic“ präsentierte sie „Nu jazz“, eine mehr als lebendige Mischung aus Hip-Hop, Jazz, Salsa, Funk-Reggae in einer in Europa nicht gekannten Intensität. Ihr drittes Album „Jazzkia“ war ein Tribut an ihr großes Vorbild Miles Davis. In den Folgejahren zauberte Saskia Laroo neue Stilrichtungen, die als New Jazz oder Swinging Body Music definiert wurden. Ihre musikalische Idee ist das Ergebnis von jahrelanger Instrumentalpraxis, Experimentieren und „Grooven“. Saskia ist eine Meisterin im Kombinieren unterschiedlicher Musikstilistiken – wie Jazz, Pop, World – und Kulturen, die in ihrer Spielweise verschmelzen als wären sie seit eh und je vereint gewesen. Die Saskia Laroo Band ist ein pulsierendes multi-nationales Ensemble, das sich durch einen Überfluss mitreißender Rhythmen, spannender Soli und treibender Rap Vocals auszeichnet. Gegenwärtig sind fünf eigene CDs entstanden und sie wurde zu den wichtigsten Jazzfestivals, wie dem Atlanta Jazz Festival, Jazz Festival Prager Herbst, Bali Jazz Festival, Bogota Theatro Jazz Festival, Jazzwoche Burghausen, Hamra Festival (Libanon), Java Jazz Festival, Kuwait Jazz Festival, Mama Jazz Festival (Litauen), Mega Dance Festival (Südkorea), Montreux Jazz Festival, North Sea Jazz Festival, Paramaribo Jazz Festival, Festival “Women in Jazz”, Sofia Jazz Festival, Sunset Festival (Japan), Yatra Jazz Festival (Indien) eingeladen.

Saskia Laroo ist als “special guest” gefragt. International spielte sie unter anderem in Formationen, wie Afro Semetic Experience, der Warren Byrd Group, der Alvin Carter Group, den Moscow All Stars und natürlich auch mit ihrer Landsfrau Candy Dulfer.

In Halle stellt sie ein Projekt mit der Saxofonistin Nicole Joe und der Sängerin Pascal von Wroblewsky unter dem Titel „Three Ladies“ vor.

Besetzung
Saskia Laroo - trumpet
Warren Byrd – keyboards
Gideon Hamburger - guitar
Daniel Gueli – bass
Dorota Piotrowska - drums
C.I.A. (Clara Opoku) – rap vocals

Nicole Johaenntgen (D)

Energetisch geladen

Nicole Johaenntgen wurde 1981 im saarländischen Fischbach (D) geboren. Sie begann mit 6 Jahren Klavier zu spielen und griff einige Jahre später zum Saxofon; inspiriert durch eine Saxophonistin, die sie in einer Musiksendung sah. Nicole sammelte ihre ersten Bühnenerfahrungen in der Band ihres Vaters und im Jugend Jazz Orchester des Saarlandes. 1998 gründete sie mit ihrem Bruder Stefan Johaenntgen (Keyboards), Christian Konrad (Bass) und Elmar Federkeil (Schlagzeug) das Quartett „Nicole Jo. needs 2B funky“, welches bis zum heutigen Tag 4 CDs einspielte. Die Band transportiert die warmen, seelenvollen Sounds der Jazz Tradition mitten hinein in die digitale Gegenwart. Zwischen sphärischen Geräuschen, programmierten Computer-Beats und verfremdeten Klängen pulsiert ein Herzschlag aus Soul und Blues.

Nicole Jo wirkte an international renommierten Treffen und Projekten, wie der „International Association for Schools of Jazz“ (IASJ, USA), „Sisters in Jazz“ (IAJE, USA), dem „European Swinging Youth Jazz Orchestra“ (DK), dem Rembrandt Frerichs Quartet (NL), Malcolm Braff´s Africain Roots Ensemble (CH) und Respect & Nils Landgren mit Ihre Band war unter anderem bereits als Support-Act für Bill Evens zu hören.

Der Saxofonist Bill Evans sagte über Nicole Jo: „She is able to play so many different styles of music. She plays very contemporary“. Im Alter von nur 28 Jahren kann Nicole Jo schon auf zahlreiche Auszeichnungen verweisen: u. a. den Förderpreis im Rahmen des Saarländischen Rundfunks und der Sparkassen Finanzgruppe Saar; den Preis für junge Nachwuchskünstler; den 1. Preis des European Yamaha Sax Contest in Berlin, sowie auch den 1.Preis des Concours de jeunes soliste de jazz in Fribourg. Sie nahm zuletzt an David Liebmans Workshop in Pennsylvania teil. Er sagte über die Musikerin:
„Nicole has something very special in her playing - a big and generous heart. She plays like her life depends on it and draws anyone within range into the center of her music. An exceptional energy!“

Pascal von Wroblewsky (D)

The Lady is a tramp

Pascal von Wroblewsky steht seit ihrem 15. Lebensjahr auf der Bühne und spielt seit Jahren eine wichtige Rolle in der europäischen Jazz- Szene. Ihre große künstlerische Reife, aber ihr ihre unkomplizierte Art mit Menschen und Musik umzugehen, hat sie mit den einer Vielzahl vom Musikern zu unterschiedlichen musikalischen Projekten auf Bühnen in Europa, Afrika und Mittelamerika geführt. Ihre einzigartige Stimme ist geprägt von einem außerordentlich großen Tonumfang, großer Geschmeidigkeit und Gestaltungskraft. Sie studierte an der Musikhochschule in Berlin (wo sie später als Dozentin tätig war), unterrichtete an den Hochschulen in Dresden, Rostock sowie im Departement of Music Accra, Ghana, veröffentlichte fünf Jazzsoloalben und eine Klassik- CD und wurde mehrfach auf internationalen Festivals ausgezeichnet. Ihre Schallplatte „Swinging Pool“ erreichte Goldstatus!

Enorm umtriebig und voller Ideen im Kopf, arbeitet Pascal von Wroblewsky in unterschiedlichen Besetzungen vom Duo bis zur Bigband (HR-Bigband und Rias-Bigband), stand auch auf einer Bühne mit Joe Pass, Dizzy Gillespie, Femi Kuti und vor allem mit der Band Bajazzo, gab Konzerte u. a. im Berliner Ensemble und führte mit den Orchestern der Komischen Oper und der Staatsoper Berlin „Die Sieben Todsünden“ von Kurt Weill und Bertolt Brecht auf. Viele Jahre war sie die unverwechselbare Stimme der Band Bajazzo. Ihr Repertoire ist breit gefächert und umfasst eine große Palette von klassischen Standards über zeitgenössische Musik bis hin zu eigenen Kompositionen. Tourneen führten Sie u. a. nach Cuba, China, Nigeria, Senegal, Kamerun, Ghana, Frankreich und Russland. Mit dem Programm NU STANDARDS hat sie in den vergangenen Jahren erfolgreich die Songs von Deep Purple, Marvin Gaye, Björk, Eric Clapton oder den Doors in den Stand eines modernen Jazzstandards versetzt.

Torun Eriksen (N) & Jazzchor Freiburg (D)

Progressive Zusammenarbeit

Der Jazzchor Freiburg unter der Leitung von Bertrand Gröger wurde im Jahre 1990 gegründet. Tourneen durch Deutschland, Korea, Japan und Russland, Konzerte in Frankreich, Tschechien, Polen, Italien, Österreich, der Schweiz und Dänemark, die Zusammenarbeit mit Weltstars wie Bobby McFerrin, den Swingle Singers oder den Bamberger Symphonikern machten den Chor international bekannt. Das Programm des Jazzchors umfasst Vocal Jazz von Swing bis Fusion mit dem Versuch des Brückenschlags zwischen E- und U-Musik, Anspruch und Unterhaltung. Titel von Miles Davis, John Coltrane oder Nat King Cole bekommen neue Farben durch Scat-Chorsätze, Kollektiv-Rap und Shout-Chorusse. Durch gelegentliche Ausflüge in die Welt von „Manhattan Transfer" oder den „New York Voices" bringt der Chor zudem Bekanntes in vervielfachter Quartettbesetzung zu Gehör. Verschiedene nationale und internationale Preise sind das Ergebnis.

Die Norwegerin Torun Eriksen ist eine Geschichtenerzählerin, wie es sie nur im Jazz gibt. Jeder ihrer tief emotionalen Songs breitet eine eigene Welt aus. Mit samtschwarzer Stimme, rau und wenn nötig mit sehr viel Soul, singt sie von den großen Gefühlen, der Melancholie, aber auch vom reinen Vergnügen, das Leben heißt. Master Mind Bugge Wesseltoft hat Sie entdeckt. Ihre erste CD-Einspielung „Glittercard" sowie ihr zweites Album „Prayers & Observations" wurden von der norwegischen und internationalen Fachpresse begeistert aufgenommen. Sie wurde mit ihrer dunkel timbrierten Stimme als „außerordentliches Gesangstalent" und „Stimme des Jahres" gefeiert. Seit 2004 tourt die Sängerin durch ganz Europa und war bei zahlreichen großen Musikfestivals zu Gast.

Seit dem Jahr 2007 arbeitet Torun Eriksen, die selbst bereits mit sechs Jahren in einem Gospelchor sang, mit dem Jazzchor Freiburg zusammen. Nach einer erfolgreichen gemeinsamen Tournee durch Japan und Südkorea ist das Projekt jetzt in Deutschland unterwegs. Zu hören sind sowohl Stücke der Songwriterin in Arrangements, die speziell für den Jazzchor Freiburg geschrieben wurden, als auch Stücke des Chors, die von Torun Eriksen interpretiert werden.

Besetzung:
Torun Eriksen - Vocal

Jazzchor Freiburg
Bertrand Gröger - Leitung

Rhythmusgruppe des Jazzchor Freiburg
Dani Wäch - Piano
Dani Fricker - Bass
Matthias Füchsle - Drums